Die Einführung der DIN 2304-1 gab der Kasseler Verkehrgesellschaft KVG den Anlass, ihre klebtechnischen Arbeiten im Bereich der Straßenbahnen gemäß der normativen Anforderungen zu gestalten.

Entsprechende der betriebs- und fahrzeugspezifischen Besonderheiten werden derzeit die Klebprozesse entlang der Prozesskette gestalten und geregelt. Verfahrens-, Arbeitsanweisungen sowie Formblätter zur Dokumentation der einzelnene Prozessschritte wurden durch das ISB Stefan Wilke erarbeitet und in die Praxis überführt.

Basierend auf der bisherigen Tätigkeit im Bereich des Schienenfahrzeugbaus (DIN 6701) sollen langfristig auch Reparaturen im Bereich von Fahrzeugen auf öffentlichen Strecken abgebildet werden. Eine Vereinheitlichung der QM-Systeme nach DIN 2304-1 und DIN 6701 bietet die Möglichkeit von konzerneinheitlichen Verfahren und QM-Dokumenten.

Einer der wichtigsten Bausteine für die Einführung ist die Qualifikation der eingesetzten Klebsysteme für die Anwendung in den Klassen S1 und S2. Am Standort Kassel kommen 2K-PUR und 1K-MS-Systeme zum Einsatz.

Durch das ISB wurde entsprechend der Einsatzbedingungen der Fahrzeuge ein Qualifikationsprogramm definiert. Dies hat zum Ziel, Kennwerte für die zukünftige Dimensionierung von Klebverbindungen zu generieren. Hierbei spielt die Alterung des Klebsystems eine entscheidende Rolle.

Zusätzlich wird die Funktion der externen verantwortlichen Klebaufsichtsperson durch das ISB Stefan Wilke wahrgenommen.

 

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